Wirklich?

Mitnichten. Ja, Weißwäsche war auch damals schon beliebt (kriegt man so schön sauber) und wer kein Geld zum Färben hatte (also so richtig kein Geld, dass es nicht mal für Birkenrinde reichte), oder einen göttlichen Schwur der Einfachheit geleistet hatte, der trug ungebleichte, ungefärbte Sachen. Also alles, was das Schaf so an Wolle hergab.

Alle anderen aber, und das waren die meisten, konnten aus einer Regenbogenpalette wählen.

Mein Lieblingsbild dazu ist dies hier (Quelle soweit sie mir bekannt ist, Schützenfest Hinterweidental):


Ein Buch zum Thema gibt es jetzt über http://www.ditchlingmuseumartcraft.org.uk/product/dyeing-now/ zu kaufen.

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