Leben in Bildern

Modernes Essen im römischen Kit.
Rezept: Gemüse-Huhn-Pfanne aus dem Handgelenk. Mit Minzjoghurt.
Getränk: 4/5 Tonic, 1/5 Sekt
Geschirr: Repliken römischer Terra Sigilata
Besteck: Replik eines römischen Messers, Rest an römisches Besteck angelehnt (Schwanenlöffel, zweizinkige Gabel)
#mySCA #roman #romantableware #lebendigegeschichte
via Instagram https://ift.tt/2QKQhPu

Antiker römischer Schmuck: Geschichte und Fakten

Übersicht eines Artikels von Juan Gamero, via theancienthome.com

ÜBERSICHT

Römer hatten:

  • Know-how verschiedener Kulturen
  • eine Vielfalt natürlichen Ressourcen aus allen kontrollierten Mittelmeergebieten
  • ein ausgedehntes Handelsnetz und dadurch
  • durch Importe Zugang zu exotischen Materialien, Halbedelsteinen und Edelsteinen (u.a. aus Richtung der alten Seidenstraße, aus Persien, Indien und dem Fernen Osten)
RÖMISCHER MÄNNERSCHMUCK
  • Wohlhabende Männer sammelten Skulpturen oder Silberwaren
  • Typisch war das Tragen eines oder mehrerer Ringe
  • Es wurden auch Armbänder, Halsbänder mit Anhängern und Torcs (Halsreifen) getragen
  • Torcs galten u.a. während der Eroberung neuer Gebiete (360 v. Chr. – 27 n. Chr.) als Auszeichnung für Soldaten nach mutigen Taten im Kampf, sie wurden dadurch zu einer unverwechselbaren Dekoration von Eliteeinheiten.
  • Ringe waren gewöhnlich aus Gold oder Elektrum, manchmal waren sie durch entsprechende Steine als Siegelringe zu verwenden.
RÖMISCHER FRAUENSCHMUCK
  • Sammlungen verschiedener Schmucksets
  • zahlreichen luxuriösen Ringen, Ohrringen, Armbändern und Halsketten, die alle gleichzeitig getragen wurden
  • Es gibt Aussagen von Ehemännern, die sich darüber beschweren, wie viel Schmuck ihre Frauen verlangten.
  • Auch funktionale Accessoires wie Broschen oder Fibeln zur Befestigung von Kleidung waren reich mit Gemmen, Edelsteinen und Metallen verziert.
ENTWICKLUNG DES SCHMUCKS
  • ein Großteil des verbliebenen altrömischen Schmucks ähnelt griechischen und etruskischen Kreationen
  • es wurden im Weiteren neue Formen entwickelt und von anderen Kulturen übernommen
  • anfangs war der römische Schmuck im Vergleich zu anderen mediterranen Kulturen etwas konservativer und strenger
  • der kontinuierliche Warenfluss aus Invasionen und Eroberungen führte bald zu einem auffälligeren Lebensstil
SYMBOLE UND GEGENDEN
  • Großteil des Schmucks von griechischen Handwerkern hergestellt oder
  • aus Ägypten importiert
  • Symbolen aus den entsprechenden alten Kulturen, z.B.
  • Skarabäen in römischen Gebieten weit weg von Ägypten (z. B. Hispanien) und
  • Schmuck mit Isis-Figuren
  • anderes beliebtes Symbol: Schlangen (Symbolisierung von Gesundheit, Fruchtbarkeit und Unsterblichkeit), meist in Form von Armbändern
MATERIALIEN
  • Ägypten: Halbedelsteine wie Lapislazuli, Smaragde, Peridote, Jaspis, Karneol
  • Persien: Onyx
  • Danzig: Bernstein
  • Persischer Golf: Perlen
  • Für Ringe und Anhänger: Edelsteine mit Kameen (Porträts)
  • Sehr geschätzt: Edelsteine und Perlen
  • Pompeji: großzügige Nutzung von Smaragden und Perlen
  • Gegen Ende / Untergang des Römischen Reiches: Edelsteine aus Indien (u.a. blauer Saphir, Topas) und dem Fernen Osten / Sri Lanka
  • Hohe Nachfrage aus allen römischen Gesellschaftsschichten führte zu:
  • Einer Industrie für Repliken (Glasperlen) und diverse Gussformen, die die Herstellungskosten für Schmuck erheblich reduzierten

Man merkt: Römer kümmerten sich sehr um ihr Image und die Darstellung ihres sozialen Status.

Römische Eier, ein Fund und ein Rezept

Ich versuche mal das ganze Infozeug von Facebook hier zu teilen statt dort, das heißt, es wird hoffentlich mehr content geben hier, aber wahrscheinlich kürzeren.

Los geht’s.

In Aylesbury, Buckinghamshire wurden, neben anderem, Überreste eines Korbs aus Eiche und Weide gefunden, sowie 4 Eier. Drei davon sind inzwischen kaputt, eines ist heil geblieben.

https://www.bbc.com/news/uk-england-beds-bucks-herts-50603415

Bilder mit der Bildersuche.

Und hier noch ein Eirezept von Apicius, gefunden auf der Seite http://www.klassischearchaeologie.phil.uni-erlangen.de/realia/essen/rezepte/ovis.html

In ovis hapalis: piper, ligustcum, nucleos infusos. Suffundes mel, acetum; liquamine temperabis.

Für weichgekochte Eier: Pfeffer, Liestöckel und eingeweichte Pinienkerne. Gieße Honig und Essig dazu und schmecke mit Liquamen ab.