Apicius: De Re Coquinaria, Buch VII, XIII Home-made sweets, 3. Aliter dulcia

XI. DVLCIA DOMESTICA ET MELCAE
(keine Ahnung, warum sich die Nummerierungen von LacusCurtius und der Augustana unterscheiden)

3. Aliter dulcia: siligineos rasos frangis, et buccellas maiores facies. in lacte infundis, frigis [et] in oleo, mel superfundis et inferes.

Andere Süßigkeiten: rasierter Roggen (wohl Weizen) (Pause?Absturz?), etwas größere Bissen. In Milch einlegen, braten in Öl, Honig darüber und auf den Teller.

Von Ei (ovum) ist hier interessanterweise im Original überhaupt nicht Rede. LacusCurtius übersetzt dennoch: Break slice fine white bread, crust removed, into rather large pieces which soak in milk and beaten eggs fry in oil, cover with honey and serve.

  • 3 Eier
  • 200 ml Milch
    (Ich frage mich, ob es sinnvoll sein könnte, Sahne auszuprobieren, nachdem es H-Milch wohl eher nicht im römischen Reich gab. Dann könnte es auch mit dem Anbraten ohne Eier funktionieren?)
  • 6 Scheiben Toastbrot
  • Honig, Mohn, Zimt

Eier und Milch verquirlen, Toast kurz (!) darin wenden (das Brot sollte gut getränkt sein, aber nicht auseinander fallen), in Öl von beiden Seiten anbraten. Servieren mit Honig. Und in meinem Fall mit Mohn, weil der weg musste, und Zimt, weil es den schon gab im römischen Reich.

Aus der restlichen Eiermilch habe ich kurzerhand Rührei gemacht – man muss ja nichts umkommen lassen.

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